Anmeldung       
 
  Home        
    
  Verband 
  Provinzen
  Ziele
  Geschichte
  Bildergalerie 
  Calendarium
  Links
  Impressum   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 

DER ORDEN DER SCHWERTBRÜDER
(1202 – 1237)
(Überblick)

t

Historey

Bischof Albert von LivlBild:Kalavijuociai.jpgand errichtete im Frühjahr 1202 ein Zisterzienserkloster zu Dünamünde und weihte den Bruder Dietrich von Thoreida zum Abt. Letzterer gründete ebenfalls 1202 einen Ritterorden und benannte diesen „Fratres militae Christi de Livonia“ d.h. „Brüder der Ritterschaft (des Ritterdienstes) Christi von Livland“. Dem Bischof Albert wird manchmal fälschlicher Weise die Gründung dieses Ordens zugeschrieben, doch hat sich wohl eine Kampftruppe (1201 – 1202) geschaffen, aber keinen Ritterorden gegründet. Der Orden wurde von Papst am 12.10.1204 bestätigt. Der erste Ordensmeister war Wenno (Vinno) von Rohbach.

Der Orden selbst spricht in einer Urkunde vom 18.4.1226 von sich als „ordo et collegium fratrum militiae Christi“ (Orden und Gemeinschaft der Brüder des Ritterdienstes Christi). Der Name „Swertbrudere“, „Schwertbrüder“ kommt erst in der Livländischen Reimchronik (1290) und in Chroniken des Deutschen Ordens (DO) vor.

Heinrich der Lette weißt darauf hin, das Abzeichen habe immer in Schwert und Kreuz bestanden, „signum in veste ferendum dedit (papa), scilicet gladium et crucem“. Diese Abzeichen wurden auch in das Wappen des Ordens aufgenommen, wie es in dem wohlerhaltenen Siegel des zweiten Ordensmeisters Volquin (1209 - 1236) an einer Urkunde aus dem Jahre 1225 erscheint.

       

Das Ziel der Schwertbrüder war Schutz und Ausbreitung der römischen Christenheit. Es zeigt sich, daß der Orden dem Missions- und Schutz­gedanken, aus dem heraus er berufen wurde, treu geblieben ist bis zum Ende. Das Geheimnis des Erfolges der wenigen tausend Schwertmissionare über eine Viertelmillion Menschen, noch dazu im beständig angespannten Kampf nach außen gegen Russen und Litauer, kann nicht allein durch über­legene Kriegstechnik erklärt werden. Begründet ist dies nur im Ge­schick der Einwanderer, viele der Neugetauften auch innerlich durch eine maßvolle Politik für die neue Weltanschauung und Lebensordnung zu gewinnen.

Neuzeit

Der Geist der Schwertritter lebt jedoch heute weiter. 1956 belebte Josef Pongratz (Ritter Josefus von Schwarzenberg) in Rosenheim den Geist und gründete auf esoterischen Mauern in Anlehnung an das alte ritterliche Brauchtum den Orden der Schwertbrüder zu Livland in der Bundesrepublik Deutschland.

Am 20.7.1973 wurde Herrn Dr. Gerhard Jaritz (Klagenfurt, Ktn.) auf Schloß Pertenstein, Rosenheim, BRD die Schwertleite vom regierenden magister superior des Ordens der Schwertbrüder von Livland in Deutschland, Josephus von Schwarzenberg, erteilt und mit dem Ritternahmen „von Leuchtenberg“ belehnt. Mit 28.9.1974 wurde R.v.Leuchtenberg vom magister superior zum Komtur von Österreich erhoben und beauftragt den Orden in Österreich aufzubauen.

In gemeinsamer Arbeit der Ritter von Weizern und v. Leuchtenberg wurde für das Land Österreich eine Satzung und eine Burgordnung (Hausgesetz) erarbeitet und der Orden unter dem Namen „Ritterorden der Schwertbrüder von Livland“ vereinsbehördlich in Klagenfurt mit 16.9.1983 angemeldet und nahm seine Arbeit am 22.10.1983 auf.

Mit 20.2.1984 wurde dieser neue Orden vom regierenden Großmeister des Ordens der Schwertbrüder zu Deutschland, Josephus von Schwarzenberg, in die Unabhängigkeit entlassen

Um nun auch eine vereinsbehördliche geordnete ritterliche Tätigkeit zu ermöglichen wurde mit 14.2.1990 der Verband „Ritterorden der Schwertbrüder von Livland zue Ostarrichi, Oberster Konvent“ gegründet. Dieser Verband ist als Dachverband aller Provinzen des Ritterordens der Schwertbrüder in Österreich vorgesehen. Die für alle Provinzen gültige Burgordnung wurde feierlich am 5.5.1990 unterfertigt. Ab 14.2.1990 lenkte nun Ritter von Kreuzberg (ehemals R.v. Leuchtenberg) als Großmeister die Geschicke des Gesamtordens bis 20.1.2006. Vom 21.01.2006 bis 05.02.2010 leitete den Orden Ritter von Sammetgraez (DI Josef Sammt) den Orden. Mit 06.02.2010 bis 05.03.2015 übernahm wieder Ritter von Kreuzberg (Dr.Gerhard Jaritz) als Großmeister die Führung des Ritterordens. Ab 06.03.2015 führt die Ordensgemeinschaft Ritter Karl von Knappenberg (MSc. Karl Knapp) als Großmeister.

 

 
weitere Informationen  

 

Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertbr%C3%BCder